Majoran: Heilwirkung und Anwendung

Dieses Kraut ist bei uns in der Küche ein beliebtes Gewürz, aromatisch- süß riechend, welches die Verdauung ankurbeln kann. Doch Majoran hat als Heilpflanze noch einiges mehr zu bieten. So wirkt ein Tee aus Majoran bei Schwangeren gegen vorzeitige Wehen. Außerdem kann dieser Tee auch den Blutdruck senken.

Die Wildform des Majoran kommt aus Kleinasien. Bei uns wird diese einjährige, nicht winterfeste Pflanze, als kultivierte Gartenpflanze angebaut. So können ab Mai die Samen in einen nährstoffreichen Boden ausgesät werden, der Standort sollte sonnig und gleichzeitig geschützt sein.
Majoran wird bis 1/2 m hoch. Er bildet an den verzweigten, vierkantigen Ästchen spatelförmige, kleine, flaumig behaarte Blätter. Ab Sommer beginnt die Ernte, wobei er kurz vor der Blüte besonders aromatisch ist.

Heilwirkung:

  • antibakteriell
  • beruhigend
  • harntreibend
  • krampflösend
  • schleimlösend
  • schweißtreibend
  • tonisierend
  • verdauungsfördernd
  • wehenhemmend

Anwendung bei:

Verwendung:

Anwendung als Tee:
Übergießen Sie 1 gehäuften Teelöffel Majoran mit kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee 5 min ziehen und seihen Sie den Ansatz ab. Trinken Sie davon 1-2 Tassen täglich schluckweise.

Anwendung als Salbe:
Zur Herstellung der Salbe wird 1 TL gepulverter Majoran mit 1 TTL Weingeist übergossen und einige Stunden stehen gelassen. Danach geben Sie 1  TL ungesalzene Butter hinzu und erwärmen dieses Gemisch im Wasserbad für etwa 10 min. Dann abseihen und abkühlen lassen. Wegen der geringen Haltbarkeit sollten Sie jedoch nur eine kleine Menge dieser Salbe herstellen.
Die Salbe können Sie bei Schnupfen und zur Wundheilung anwenden.

Wichtige Inhaltsstoffe:

  • ätherisches Öl
  • Flavonoide
  • Gerbstoffe
  • Bitterstoffe
  • Glykoside
  • Rosmarinsäure
  • Ascorbinsäure
  • Vitamin C
  • Zink

Sammelzeit:

Von Juni bis Oktober werden die Stiele mit Blättern und Blüten gesammelt.

Anderer Name:

  • Badkraut
  • Bratekräutche
  • Bratenkräutel
  • Gartenmajoran
  • Kuchelkraut
  • Kuttelkraut
  • Mairan
  • Meiran
  • Mairalkraut
  • Mairon
  • Miran
  • Wurstkraut

Origanum majorana (lateinischer Name)

Hinweise:

Keine Gegenanzeigen bekannt.

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