Kalmus: Heilwirkung und Anwendung

Kalmus gehört zu den Bitter- und Magenmitteln, er ist auch als Deutscher Ingwer bekannt. Früher wurde Kalmus, wie echter Ingwer, überzuckert genossen.

Kalmus ist eine schilfartige Wasserpflanze, die bestens an stillen Gewässern, Seen und sumpfigen Gebieten gedeiht. Die Wurzeln sind bis zu einem Meter lang. Sie haben einen aromatischen Geruch. Am Wurzelstock stehen schwertförmige Blätter, die bis zu 1,20 m groß werden können. Im Juli und August setzen sich an den Schaft leicht gekrümmte bräunlich gelbe Kolben. Die Blätter erinnern an Schilfgras.
Verwendung findet bei dieser Heilpflanze die Wurzel. Diese wird nach der Ernte im Frühjahr oder Herbst ausgegraben, von Nebenwurzeln befreit, geputzt und gewaschen, anschließend zerkleinert und getrocknet.

Heilwirkung:

  • krampflösend
  • appetitanregend
  • entzündungshemmend

Anwendung bei:

Verwendung:

Für die Zubereitung verwenden Sie 1 Eßl. zerkleinerte, getrocknete Wurzel und geben 300 ml Wasser dazu. Kochen Sie die Mischung auf und lassen Sie den Sud anschließend 30 min ziehen. Nehmen Sie davon 1 Eßl. 3 x täglich ein.

Wichtige Inhaltsstoffe:

  • Stärke
  • Ätherische Öle
  • Gerbstoffe
  • Bitterstoffe
  • Cholin
  • Fettsäuren
  • Kohlenhydrate

Sammelzeit:

Im zeitigen Frühjahr und im Herbst kann die Wurzel ausgegraben werden.

Anderer Name:

  • Magenwurz
  • Kalmuswurzel
  • Ackerwurzel
  • Gewürzkalmus
  • Mutterkraut
  • Teichlilie
  • Zitwer

Acorus calamus (lateinischer Name)

Hinweise:

Gegenanzeigen sind nicht bekannt. Das Kauen der Wurzel kann bei Überdosierung zu leichten Halluzinationen führen.

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Bildquelle: Wikipedia