Was sind Heilkräuter?

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.Insbesondere bei krautigen Heilpflanzen ist auch die Bezeichnung Heilkraut/ Heilkräuter üblich. (Quelle: Wikipedia)

So finden die verschiedenen Heilkräuter Anwendung z.B. bei der Senkung von Bluthochdruck, gegen Erkältungen (Halsschmerzen, Husten, Schnupfen), Rheuma, Kopfschmerzen. Zudem werden Heilkräuter zur besseren Verdauung bei Magenbeschwerden (Stärkung von Leber und Magen, Darmreinigung), zur Entwässerung, für Fruchtbarkeit, gegen Entzündungen verwendet.
Bittere Kräuter (auch Leberkräuter genannt), stimulieren und schützen die Leber, reinigen die Gallenblase, verbessern die Verdauung, regen das zentrale Nervensystem an, stärken das Immunsystem und können durch all diese hilfreichen Wirkungen den Körper helfen und unterstützen, wieder in sein gesundes Gleichgewicht zu kommen.

Heilkräuter - gewachsene Arzneien

Die Heilkräuter erleben seit den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Das ist auch kein Wunder, denn viele haben erkannt, dass der Mensch ein ganzheitliches Wesen ist, dass jede Krankheit eine Ursache hat und dass chemische Medikamente zwar die Symptome unterdrücken, aber die Ursache der Krankheit bestehen bleibt. Bei vielen Krankheiten ist die Schulmedizin an ihre Grenzen gestoßen und kann in vielen Fällen letztendlich nur das Leben verlängern. Doch auf wessen Kosten?

Was ein Kraut zum Heilkraut macht:

  • Ätherische Öle
  • Gerb-und Bitterstoffe
  • Schleimstoffe

Die verschiedenen Inhaltsstoffe bestimmen den Einsatzbereich von Heil - und auch Würzkräutern.

Gartenkräuter und ihre gesundheitsfördernde Wirkung

Garten-Wald-und Wiesenkräuter sind zugleich Würz-und auch Heilpflanzen. Schon das Alte Testament weist auf die Bedeutung der Pflanzen für die Gesundheit des Meschen hin:

"Der Herr lässt die Arzneien aus der Erde wachsen und ein Vernünftiger verachtet sie nicht."
(Sirach 38,4)

Atemwegsorgane
Anis, Dost, Fenchel, Majoran, Meerrettich, Pimpinelle, Quendel, Salbei, Süßdolde, Thymian, Ysop, Zwiebel

Harnwegsorgane
Entwässernde Wrkung: Borretsch, Estragon, Kresse, Liebstöckel, Petersilie, Sellerieblätter
Desinfezierende Wirkung: Knoblauch, Kresse, Meerrettich, Zwiebel

Verdauungsorgane
Anis, Basilikum, Beifuß, Bohnenkraut, Dill, Dost, Estragon, Fenchel, Kapuzinerkresse, Kerbel, Knoblauch, Koriander, Kümmel, Majoran, Melisse, Süßdolde, Oregano, Pfefferminze, Quendel, Rosmarin, Salbei, Thymian, Ysop, Zwiebel

Herz-Kreislaufsystem
Knoblauch, Lavendel, Liebstöckel, Melisse, Minze, Rosmarin, Zwiebel

Stoffwechsel
Anregend: Borretsch, Brunnenkresse, Gartenkresse, Kapuzinerkresse, Kerbel, Knoblauch, Meerrettich, Petersilie, Pimpinelle, Schnittlauch

Stärkung des Immunsystems
Brunnenkresse, Kapuzinerkresse, Knoblauch, Meerrettich, Zweibel

Die wichtigsten Heilkräuter für die Anwendung zu Hause

Heilkräuter können bei vielen verschiedenen Krankheiten den Körper helfen, wieder gesund zu werden. Unter den bekannten Heilpflanzen gibt es einige, deren Heilwirkung so vielfältig ist, dass man schon mit wenigen Heilkräutern seine Hausapotheke ausstatten kann.

Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Anwendung mit Heilkräutern Geduld brauchen. Die Heilpflanzen unterstützen Ihren Körper auf natürliche Weise. Seien Sie sanft zu sich selbst und haben Sie Vertrauen in die Heilkraft der Pflanzen.

Nicht der Arzt heilt, sondern die Natur. Der Arzt kann nur ihr getreuer Helfer und Diener sein. Er wird von ihr, niemals aber die Natur vom ihm lernen.

- Hippokrates -

Wir haben für Sie die wichtigsten Heilkräuter zusammengestellt. In unserem kleinen Kräuter ABC lesen Sie alles, was Sie schon immer über die verschiedensten Heilkräuter wissen wollten.
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Hätten Sie´s gewusst?
Die Bäuerin, Hausfrau und Mutter war in der Familie früher "Ärztin" und "Apothekerin" zugleich. In manchen Gegenden gehörte das handgeschriebene "Arznei-und Doktorbüchlein" einer Familie zum Heiratsgut der jungen Braut.

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